Die Herbstfahrt war ein voller Erfolg. Wir hatten viel Spaß und zum Glück kein Regen. Was wir in den drei Tagen alles Erlebt haben erfährst du in diesem Beitrag.

Es begann an einem Freitag. Wir gingen mit unseren schweren Rucksäcken zum Bahnhof. Auf dem Weg zum Bahnhof erzählte mir ein jüngerer Sippling einige Geschichten aus seiner Vergangenheit. Eine davon hatte zwar überhaupt nichts mit Pfadfindern zu tun, sorgte aber dennoch für Unterhaltung auf dem Weg. Als wir am Anfang unseres Abenteuers ausstiegen, gingen wir erst mal einkaufen. Wir deckten uns reichlich mit Lebensmitteln ein. Die Kekse durften natürlich auch nicht fehlen. Dann ging es los. Zuerst sahen wir noch Felder und Wiesen, aber allmählich wurde daraus ein dichter Wald. Die ersten paar Kilometer waren noch ganz okay. Später wurde es aber doch ein klein wenig anstrengender. Schließlich kamen wir an einer kleinen Schutzhütte auf einer Lichtung an. Da wurden dann erst mal ordentlich Kalorien in Form von Keksen gefuttert. Als es wenig später schon dämmerte, bereiteten wir unsere Schlafplätze vor. Manche breiteten ihre Isomatten aus, und andere von uns hatten sogar Hängematten dabei.

Zum Abendessen gab es Wraps mit allem Möglichen. Unter anderem Mais, Bohnen, Gurken, Paprika, Tomaten, THUNFISCH und Pesto. Es war geil. Dann gingen wir rasch schlafen. In der Hütte war es zwar etwas eng, aber wir haben es hinbekommen. Ich musste sogar auf der Bank schlafen, damit alle Platz hatten. Es war mittlerweile schon kalt geworden, und wir mussten Energie für den morgigen Tag auftanken.

Am zweiten Tag sind wir früh (10 Uhr) losgegangen. So kam es mir zumindest vor. Davor packten wir rasch zusammen und machten eine Mini-Morgenrunde. Dann war die nächsten Kilometer erst mal nicht so viel los. Außer natürlich, dass unser Lied „Zitronensaft“ nun offiziell Bayas Hasslied ist. Nach etwa einer Stunde (glaube ich) sind wir an der nächsten Hütte angekommen. Baya war so erschöpft, dass sie sich in die Wiese gelegt hat. Auch die Sonnenliege wurde von einigen sofort beansprucht. In der Hütte gab es dann Frühstück. Wir hatten noch die Reste von gestern Abend, aber auch Brot mit Marmelade und THUNFISCH. Zudem gab es heißen Hagebuttentee. Nach dem Frühstück machten wir uns auf einen langen Weg zum Hoherodskopf. Dieser schien ewig zu sein. Auf dem Weg dorthin sahen wir Pferde und Rinder und machten am Selfie-Spot schöne Fotos mit der Frankfurter Skyline im Hintergrund. Gegen Ende wurde der Anstieg immer anstrengender (ich bin fast gestorben).

Oben angekommen, legten wir rasch unsere schweren Rucksäcke ab und stellten uns bei der Sommerrodelbahn an. Bei der ersten Runde bin ich erst mal langsam heruntergefahren. Bei der zweiten allerdings war ich so schnell, dass ich beinahe herausfinden durfte, ob das Jenseits existiert. Nachdem alle gefahren sind, gab es erst mal eine Runde Kekse. Anschließend sind wir mit dem Bus ein paar Orte weitergefahren. Dort sind wir dann ins Schwimmbad gegangen. Nachdem wir alle ausgiebig gebadet hatten, ging es weiter zum Supermarkt. Unsere gesamten Vorräte waren weggefuttert. Nachdem wir uns wieder ausreichend mit Lebensmitteln und Keksen eingedeckt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz. Es war wieder eine Schutzhütte. Die Hängematten waren teilweise quer durch die Hütte gespannt. Wir aßen gemeinsam zu Abend und legten uns das letzte Mal auf der Fahrt schlafen.

Am nächsten Tag ging es dann nur noch zum Bahnhof. Gegen Ende mussten wir uns noch etwas beeilen, damit wir den Zug bekommen. Das haben wir zum Glück auch geschafft und waren daher überpünktlich zurück am Stammesheim.

Von Arthur

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